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Heussler skizziert eine Fasnachtslaterne

Valery Heussler skizziert eine Fasnachtslaterne (1964)
Foto Leo E. Hollinger

Vita

1920 Valery Heussler geboren am 2. Dezember in Basel
1935 Sie verlässt Familie und arbeitet im Welschland
1939 Arbeit bei der Warenhauskette Maus Frères in Basel
1940 Beginn der Ausbildung an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel in Malerei und Zeichnen
1941 Heussler kündigt ihre Stelle bei Maus Frères und arbeitet als freie Grafikerin
1946 Beendet Heussler die Ausbildung an der Allgemeinen Gewerbeschule. Heirat mit dem Kunstmaler Alex Maier
1950-52 Mitglied des Kreis 48
1951-54 Ankäufe von Zeichnungen und Bildern durch die Schweizerische Eidgenossenschaft, das Kunstmuseum Basel und das Kupferstichkabinett Basel
1954 Eidgenössisches Stipendium und Stipendium des His Fonds Basel
1954, 1955 Reisen zu den Liparischen Inseln
1957 Gründungsmitglied einer Fasnachtsclique. Sie ist aktive Fasnächtlerin, Tambourin und Laternenmalerin. Die ersten plastischen Arbeiten entstehen
1967-69 Ausbildung in Schmieden, Schweissen und Schlosserei
1970 Umzug in ein Bauernhaus in Elfingen, Kanton Aargau, wo sie eine Werkstatt für ihre Eisenplastiken einrichtet
1975-78 Präsidentin der Gesellschaft Schweizerischer Malerinnen, Bildhauerinnen und Kunstgewerblerinnen (GSMBK), Sektion Basel. Reisen nach Paris, Sizilien, Spanien, Mexiko und Holland
2007 Valery Heussler stirbt am 29. Januar in Elfingen

Ausstellungen (Auswahl)

Weiterführende Angaben bei Andrea S. Végh und Annelise Zwez (–> Literatur und Quellen)
1995 Valery Heussler Werke 1995 Galerie Margrit Gass, Basel
1991 Valery Heussler «HINDURCHGEHEN», SHED Eisenwerk, Frauenfeld
1991 Abgebunden, Museum Aargau, Schloss Lenzburg
1990 Galerie am Rindermarkt 26, Zürich
1987 Wendezeit Kulturvereinigungdie Brücke, Laufenburg
1987 Galerie zur Hofstatt, Gipf-Oberfrick
1985 Galerie Carzaniga & Ueker, Basel
1984 Berowergut, Kunst Raum Riehen
1982 Nationale Plastikausstellung, Gambarogno
1981 Valery Heussler Plastiken, Galerie zem Specht, Basel
1979, 1975 Städtische Galerie, Freiburg im Breisgau
1975 Ausstellungsraum Kaserne, Basel
1961 Der Surrealismus, Kunstsammlung der Stadt Thun
1956 Städtische Galerie, Biel
1955 Fantastische Basler Malerei, Museum Morsbroich, Leverkusen DE
1950 Galerie Toni Brechbühl, Grenchen

Literatur und Quellen

Die Angaben auf dieser Seite sind dem Buchkapitel von Andrea S. Végh: Valery Heussler — «Mitverantwortung ist der Motor meines Werkes», entnommen. Das Buch mit dem Titel: «Die Basler Künstlergruppe Kreis 48» ist 2016 im Christoph Merian Verlag, Basel, erschienen

Suter-Raeber, Regula (Hg.): GSMBK Basler Künstlerinnen gestern und heute 1923-1990. Basel 1991

Annelise Zwez: Valery Heussler. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Bd. 73, Heunert-Höllwarth, Leipzig 2011, und online http://www.annelisezwez.ch.
Annelise Zwez: Valery Heussler «Hindurchgehen» Katalog. SHED, Eisenwerk Frauenfeld 1991

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